Der innere Antrieb meines Schaffens ist die dialektische Auseinandersetzung mit dem „menschlichen Makel“. Dabei fließen Reflexionen über Gier, Neid, Macht und Unterwerfung ebenso in den Entstehungsprozess ein, wie die existenziellen Erfahrungen von Liebe, Verlust und Hoffnung.

Trotz dieser tiefgreifenden thematischen Wurzeln verzichtete ich bewusst darauf, meine Werke zu erläutern oder eine bestimmte Lesart vorzugeben und begreife meine Malerei als ein offenes Angebot, bei dem der Betrachter eingeladen ist, vollkommen eigene Interpretationen zu entwickeln und den emotionalen Raum der Arbeiten individuell zu füllen.